Die Mütterlobby ist 2012 online gegangen und hat seitdem ein Gästebuch, in das viele verzweifelte Mütter und Familienangehörige ihre Erfahrungen geschrieben haben. In den letzten Jahren wurde es leider völlig zugespamt und war kaum mehr nutzbar.

Wir möchten Ihnen aber die wertvollen Beiträge der vergangenen Jahre zugänglich machen, und wir möchten den Frauen damit unseren Resepekt zeigen: Auch wenn wir als Lobby im derzeitigen politischen Klima nicht nicht viel bewirken können, werden Ihre Sorgen und wird Ihr Kummer von uns gehört. Nicht viel, aber auch nicht nichts.

Aus dem gleichen Grund bietet die aktuelle Homepage nun auch wieder ein Gästebuch:

Bitte teilen Sie uns Ihre Gedanken mit, geben uns Feedback oder teilen Sie Ihre Erfahrungen mit uns. Oder, auf der anderen Seite, lesen Sie, was andere betroffene Frauen und Familienangehörige zu berichten haben. Allerdings spiegeln die Beiträge nicht – jedenfalls nicht in jedem Fall – die Haltung und die Ziele der Mütterlobby Initiative wieder. Wir bitten Sie, Ratschläge von anderen Betroffenen ggf. kritisch zu überdenken und ggf. Ihren Rechtsbeistand hierzu zu befragen.

Wichtiger Hinweis: Die Texte dürfen nicht, auch nicht auszugsweise, ohne schriftliche Genehmgiung kopiert oder anderweitig verwendet werden. Bitte beachten Sie das für alle Texte auf dieser Homepage bestehende Copyright! Zuwiderhandlungen werden im Interesse der Betroffenen, die sich hier oftmals in tiefer Verzweiflung äußern, rechtlich verfolgt.


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1 Eintrag
Nicasch aus Hamburg schrieb am 3. Juli 2019:
Es ist kaum zu fassen wie undifferenziert die Beiträge sind. Ja,es gibt leider zu viele Väter die sich nicht kümmern. Aber es gibt ebenso viele die an noch immer ultrakonservativ geprägten Gerichten und Gutachtern scheitern. Ich erlebe als neue Partnerin eines Vaters der seine Tochter über alles liebt genau das. Es wird das Wechselmodell praktiziert nachdem die Mutter einer neuen Partnerschaft wegen die Beziehung verlassen hat. Seitdem nun mein Partner eine Beziehung zu mir hat eskaliert die Situation in Form von Hausdurchsuchungen und folgenden zwei Gerichtsprozessen. Seit fast drei Jahren. Ich will sicher nicht über die Mütter die ihre Geschichten erzählen urteilen, muss mich aber wundern wie eine Mutter dem Vater Kindsumgang gewährt nachdem es zu einer beobachteten sexuellen Handlung zwischen Tochter und Vater kam. Weiter wundere ich mich wie Frauen mit Männern Kinder zeugen die zuvor schon psychisch krank, gewalttätig oder Alkoholiker waren und dann hier ihr Leid klagen. Am wenigsten kann ich Seiten wie diese verstehen. Statt mütter gegen väter aufzuwiegeln sollte es wie schon im Gästebuch geschrieben um "Betroffene" gehen und es sollte der Raum für Dialoge geschaffen werden. Ebenfalls nicht verstehen kann ich sog mütter- und väteranwälte verstehen. In erster Linie sollten Anwälte, Gerichte, Gutachter und verfahrensbeistände für die Betroffenen Kinder kämpfen.
Es ist kaum zu fassen wie undifferenziert die Beiträge sind.
Ja,es gibt leider zu viele Väter die sich nicht kümmern. Aber es gibt ebenso viele die an noch immer ultrakonservativ geprägten Gerichten und Gutachtern scheitern. Ich erlebe als neue Partnerin eines Vaters der seine Tochter über alles liebt genau das. Es wird das Wechselmodell praktiziert nachdem die Mutter einer neuen Partnerschaft wegen die Beziehung verlassen hat. Seitdem nun mein Partner eine Beziehung zu mir hat eskaliert die Situation in Form von Hausdurchsuchungen und folgenden zwei Gerichtsprozessen. Seit fast drei Jahren.
Ich will sicher nicht über die Mütter die ihre Geschichten erzählen urteilen, muss mich aber wundern wie eine Mutter dem Vater Kindsumgang gewährt nachdem es zu einer beobachteten sexuellen Handlung zwischen Tochter und Vater kam. Weiter wundere ich mich wie Frauen mit Männern Kinder zeugen die zuvor schon psychisch krank, gewalttätig oder Alkoholiker waren und dann hier ihr Leid klagen.
Am wenigsten kann ich Seiten wie diese verstehen.
Statt mütter gegen väter aufzuwiegeln sollte es wie schon im Gästebuch geschrieben um "Betroffene" gehen und es sollte der Raum für Dialoge geschaffen werden.
Ebenfalls nicht verstehen kann ich sog mütter- und väteranwälte verstehen.
In erster Linie sollten Anwälte, Gerichte, Gutachter und verfahrensbeistände für die Betroffenen Kinder kämpfen.
Administrator-Antwort von: Barbara
Vielen Dank für Ihren Beitrag. Allerdings müssen wir deutlich sagen: Sie haben offenbar keine Ahnung, wovon Sie reden. Es mag durchaus sein, dass es sich in Ihrem individuellen Fall anders verhält, Ihr neuer Partner ein ganz wundervoller Vater und Mensch ist, die Kindesmutter dagegen gaga ist. Das gibt es. Es gehört aber schon eine gehörige Portion Arroganz dazu, von seinen eigenen (eingeschränkten) Erfahrungen auf alle Fälle zu schließen und einen derartigen Kommentar abzugeben: "...muss mich aber wundern wie eine Mutter dem Vater Kindsumgang gewährt nachdem es zu einer beobachteten sexuellen Handlung zwischen Tochter und Vater kam." Glauben Sie wirklich, diese Mütter tun dies freiwillig? Das entscheiden die Gerichte! Wenn die Mutter sich nicht daran hält, wird ihr das Kind weggenommen. "Weiter wundere ich mich wie Frauen mit Männern Kinder zeugen die zuvor schon psychisch krank, gewalttätig oder Alkoholiker waren und dann hier ihr Leid klagen." Sie haben offenbar nicht die geringste Ahnung von Gewaltbeziehungen - aber eine Meinung. Genau das gleiche läuft im übrigen im Familienrechtssystem ab: Keine Ahnung, aber eine Meinung. Und zwar von vielen Menschen, die hier ihr Geld verdienen. Außerdem, wenn Sie schon auskeilen, dann sollten Sie zumindest die Eier haben, den gleichen Maßstab bei sich selbst anzulegen: Sie wussten ebenso, worauf Sie sich einlassen, oder? Sie wussten, dass Sie sich mit einem Mann verbinden, der ein Kind und eine Ex-Partnerin hat. Und jetzt klagen Sie hier Ihr Leid? Und zuletzt: Sie sind Zweitfrau; es ist nicht ihr Kind. Sie haben es nicht in sich getragen, nicht Ihre Gesundheit gefährdet, nicht Ihren Körper ruiniert, nicht unter Schmerzen geboren, nicht mit allen Entbehrungen über die ersten Jahre gebracht. Nicht mehr oder weniger alle Entscheidungen den Bedürfnissen des Kindes untergeordnet. Ultrakonservativ? Nein: Es gibt ein Gesetz, das über dem Grundgesetz stet. Es ist das Naturgesetz. Und es ist eine... Weiterlesen
Vielen Dank für Ihren Beitrag. Allerdings müssen wir deutlich sagen: Sie haben offenbar keine Ahnung, wovon Sie reden. Es mag durchaus sein, dass es sich in Ihrem individuellen Fall anders verhält, Ihr neuer Partner ein ganz wundervoller Vater und Mensch ist, die Kindesmutter dagegen gaga ist. Das gibt es.
Es gehört aber schon eine gehörige Portion Arroganz dazu, von seinen eigenen (eingeschränkten) Erfahrungen auf alle Fälle zu schließen und einen derartigen Kommentar abzugeben:

"...muss mich aber wundern wie eine Mutter dem Vater Kindsumgang gewährt nachdem es zu einer beobachteten sexuellen Handlung zwischen Tochter und Vater kam." Glauben Sie wirklich, diese Mütter tun dies freiwillig? Das entscheiden die Gerichte! Wenn die Mutter sich nicht daran hält, wird ihr das Kind weggenommen.

"Weiter wundere ich mich wie Frauen mit Männern Kinder zeugen die zuvor schon psychisch krank, gewalttätig oder Alkoholiker waren und dann hier ihr Leid klagen." Sie haben offenbar nicht die geringste Ahnung von Gewaltbeziehungen - aber eine Meinung. Genau das gleiche läuft im übrigen im Familienrechtssystem ab: Keine Ahnung, aber eine Meinung. Und zwar von vielen Menschen, die hier ihr Geld verdienen.

Außerdem, wenn Sie schon auskeilen, dann sollten Sie zumindest die Eier haben, den gleichen Maßstab bei sich selbst anzulegen: Sie wussten ebenso, worauf Sie sich einlassen, oder? Sie wussten, dass Sie sich mit einem Mann verbinden, der ein Kind und eine Ex-Partnerin hat. Und jetzt klagen Sie hier Ihr Leid?

Und zuletzt: Sie sind Zweitfrau; es ist nicht ihr Kind. Sie haben es nicht in sich getragen, nicht Ihre Gesundheit gefährdet, nicht Ihren Körper ruiniert, nicht unter Schmerzen geboren, nicht mit allen Entbehrungen über die ersten Jahre gebracht. Nicht mehr oder weniger alle Entscheidungen den Bedürfnissen des Kindes untergeordnet.
Ultrakonservativ? Nein: Es gibt ein Gesetz, das über dem Grundgesetz stet. Es ist das Naturgesetz. Und es ist eine Frage der Wertschätzung der Leistung von Müttern.

Jetzt ist das Kind im WM - wir wissen nicht, ob das alle Beteiligten wollten (womit wir das Kind und die Eltern meinen, nicht Sie, denn Sie sind keine Beteiligte). Wenn alle Beteiligten einverstanden sind, ist das WM ein durchaus lebbares Konzept; vor allem, wenn dieses Betreuungskonzept bereits vor der Trennung von den Eltern gelebt wurde, was aber meistens nicht der Fall ist.
Heutzutage werden Frauen allerdings regelmässig zum WM genötigt. Zum Wohle des Kindes? Können Sie erklären, weshalb ein Kind nach einer Trennung mehr Vater benötigt, als während der Beziehung?
Ist Nötigung im Gerichtssaal Ihrer Meinung nach das Gegenteil von ultrakonservativ? Supermodern? Wissen Sie, dass wir Nötigungen in Gerichtssälen in unserer Landesgeschichte bereits hatten? Diese Zeit galt übrigens seinerzeit - zunächst - auch als supermodern.

Also, differenziert ist Ihr Beitrag mit Sicherheit auch nicht...