Die Mütterlobby ist 2012 online gegangen und hat seitdem ein Gästebuch, in das viele verzweifelte Mütter und Familienangehörige ihre Erfahrungen geschrieben haben. In den letzten Jahren wurde es leider völlig zugespamt und war kaum mehr nutzbar.

Wir möchten Ihnen aber die wertvollen Beiträge der vergangenen Jahre zugänglich machen, und wir möchten den Frauen damit unseren Resepekt zeigen: Auch wenn wir als Lobby im derzeitigen politischen Klima nicht nicht viel bewirken können, werden Ihre Sorgen und wird Ihr Kummer von uns gehört. Nicht viel, aber auch nicht nichts.

Aus dem gleichen Grund bietet die aktuelle Homepage nun auch wieder ein Gästebuch:

Bitte teilen Sie uns Ihre Gedanken mit, geben uns Feedback oder teilen Sie Ihre Erfahrungen mit uns. Oder, auf der anderen Seite, lesen Sie, was andere betroffene Frauen und Familienangehörige zu berichten haben. Allerdings spiegeln die Beiträge nicht – jedenfalls nicht in jedem Fall – die Haltung und die Ziele der Mütterlobby Initiative wieder. Wir bitten Sie, Ratschläge von anderen Betroffenen ggf. kritisch zu überdenken und ggf. Ihren Rechtsbeistand hierzu zu befragen.

Wichtiger Hinweis: Die Texte dürfen nicht, auch nicht auszugsweise, ohne schriftliche Genehmgiung kopiert oder anderweitig verwendet werden. Bitte beachten Sie das für alle Texte auf dieser Homepage bestehende Copyright! Zuwiderhandlungen werden im Interesse der Betroffenen, die sich hier oftmals in tiefer Verzweiflung äußern, rechtlich verfolgt.


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Mare aus Westerburg schrieb am 9. September 2020
Liebes Team der Mütterlobby, ich bin durch Zufall auf diese Webseite aufmerksam geworden.Eine sehr informative und hilfreiche Seite. Gerade der rechtliche Aspekt ist leider ein sehr wichtiger. Da ich selbst fast 30 Jahre als pädagogische Fachkraft gearbeitet habe, musste ich zahlreiche traurige Trennungsfälle "miterleben". Ich persönlich würde mir wünschen, dass jede Trennung von einem unabhängigen Mediator begleitet und die dort erarbeiteten "Lösungen" rechtsverbindlich wären. Das mag nicht in jedem Fall zum Erfolg führen, würde aber doch so manchem Kind einiges an Schmerz ersparen - und damit auch so manchem Elternteil. Ich wünsche Euch alles Gute! Mare vom Team filiusco.com
Liebes Team der Mütterlobby,
ich bin durch Zufall auf diese Webseite aufmerksam geworden.Eine sehr informative und hilfreiche Seite. Gerade der rechtliche Aspekt ist leider ein sehr wichtiger. Da ich selbst fast 30 Jahre als pädagogische Fachkraft gearbeitet habe, musste ich zahlreiche traurige Trennungsfälle "miterleben". Ich persönlich würde mir wünschen, dass jede Trennung von einem unabhängigen Mediator begleitet und die dort erarbeiteten "Lösungen" rechtsverbindlich wären. Das mag nicht in jedem Fall zum Erfolg führen, würde aber doch so manchem Kind einiges an Schmerz ersparen - und damit auch so manchem Elternteil.
Ich wünsche Euch alles Gute!
Mare vom Team filiusco.com... Einklappen
Administrator-Antwort von: Barbara
Liebe Mare, vielen Dank für Ihren Beitrag. Ich persönlich sehe es genauso wie Sie. Ich appelliere schon lange für eine obligatorische, verpflichtende Beratung VOR Gerichtsantrag. Wenn Sie so wollen, eine Zwangsberatung. Warum nicht? Der Gesetzgeber hatte keine Probleme, uns Frauen eine Zwangsberatung zum §216 aufzudrücken. Warum sollte das also hier ein Problem darstellen. Hier in D läuft das anders: Erst stellen die Parteien einen Antrag, dann wird geschrieben, was das Zeug hält und das Papier an Lügen aushält. Dann werden die Parteien in die Arena (Gerichtssaal) geführt, dürfen weiter lügen und denunzieren und DANN, wenn also schon jede Menge Porzellan zerknüppelt ist, sollen die Eltern sich an ihre Elternaufgabe erinnern, das Kind im Blick behalten und bitte schön miteinander reden. Was für ein Unfug! Bitte ERST reden, dann nochmal reden, dann warten und dann dürfen die Beteiligten einen Gerichtsantrag stellen. Aber, ich bin der gleichen Meinung wie Sie, die Beratung muss eine Einschätzung und eine Empfehlung herausgeben dürfen. Wenn es vorab einen längerfristigen Beratungsprozess (mit geschulten!, nicht ideologisch vergnatzen! Beratern gibt - also bitte NICHT die Caritas...), dann kann keiner der Elternteile ein falsches, superfreundliches Gesicht zur Schau stellen, mit dem Ziel, dem anderen Elternteil eins reinzuwürgen. Jedenfalls wird es schwieriger für den Aggressor. Ich habe leider zu viele Fälle auf meinem Tisch, in denen ein - meist narzisstischer - Elternteil alle Verfahrensbeteiligten mit Charm und Schleimspur auf seine Seite bringt - zum Schaden des anderen Elternteils und vor allem der Kinder. Es gibt leider zu viele nicht geeignet ausgebildete oder ideologisch agierende Verfahrensbeteiligte. Die merken das nicht. Also, erst Beratungsprozess mit guten! Beratern. Dann Gerichtsverfahren, wenn nötig.
Liebe Mare,
vielen Dank für Ihren Beitrag. Ich persönlich sehe es genauso wie Sie. Ich appelliere schon lange für eine obligatorische, verpflichtende Beratung VOR Gerichtsantrag. Wenn Sie so wollen, eine Zwangsberatung. Warum nicht? Der Gesetzgeber hatte keine Probleme, uns Frauen eine Zwangsberatung zum §216 aufzudrücken. Warum sollte das also hier ein Problem darstellen.
Hier in D läuft das anders: Erst stellen die Parteien einen Antrag, dann wird geschrieben, was das Zeug hält und das Papier an Lügen aushält. Dann werden die Parteien in die Arena (Gerichtssaal) geführt, dürfen weiter lügen und denunzieren und DANN, wenn also schon jede Menge Porzellan zerknüppelt ist, sollen die Eltern sich an ihre Elternaufgabe erinnern, das Kind im Blick behalten und bitte schön miteinander reden. Was für ein Unfug! Bitte ERST reden, dann nochmal reden, dann warten und dann dürfen die Beteiligten einen Gerichtsantrag stellen. Aber, ich bin der gleichen Meinung wie Sie, die Beratung muss eine Einschätzung und eine Empfehlung herausgeben dürfen. Wenn es vorab einen längerfristigen Beratungsprozess (mit geschulten!, nicht ideologisch vergnatzen! Beratern gibt - also bitte NICHT die Caritas...), dann kann keiner der Elternteile ein falsches, superfreundliches Gesicht zur Schau stellen, mit dem Ziel, dem anderen Elternteil eins reinzuwürgen. Jedenfalls wird es schwieriger für den Aggressor. Ich habe leider zu viele Fälle auf meinem Tisch, in denen ein - meist narzisstischer - Elternteil alle Verfahrensbeteiligten mit Charm und Schleimspur auf seine Seite bringt - zum Schaden des anderen Elternteils und vor allem der Kinder. Es gibt leider zu viele nicht geeignet ausgebildete oder ideologisch agierende Verfahrensbeteiligte. Die merken das nicht.

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